
Kuhlmann setzt auf internationale Nachwuchskräfte
Kuhlmann setzt auf internationale Nachwuchskräfte

Seit diesem Jahr verstärken zwei Auszubildende aus China das Team von Kuhlmann. Am 3. August starteten Jindong Liang und Feifan Xu ihre dreijährige Ausbildung zum Rohrleitungsbauer am Standort Lüneburg. Der Kontakt entstand über ein Partnerunternehmen aus dem Ausbildungsverbund der Bergbautechnologen (AVBT), das bereits gute Erfahrungen mit einer Agentur zur Vermittlung chinesischer Auszubildender gesammelt hatte.
Durch einen sechsmonatigen Vorbereitungskurs inklusive Deutschkurs in China wurden Jindong und Feifan auf ihre Ausbildung und das Leben in Deutschland vorbereitet. Auch nach ihrer Ankunft im Juni unterstützt die Agentur bei Behördengängen. Fachlich bringen die beiden Erfahrungen im Umgang mit Baumaschinen mit. Ausbilder Eliécer Rodriguez vermittelt ihnen baustellenspezifisches Deutsch und bereitet sie auf Berufsschule und überbetriebliche Ausbildung vor.
Ein neuer Alltag in Lüneburg
Auch wenn der Wechsel nach Deutschland eine große Umstellung ist, zeigen die ersten Wochen bei Kuhlmann, dass Jindong und Feifan im Team angekommen sind und sich gut aufgenommen fühlen.
Internationale Nachwuchssuche
Aufgrund des demografischen Wandels und des stetigen Wachstums von Kuhlmann gewinnt die Nachwuchssuche zunehmend an Bedeutung. Bereits vor vier Jahren sammelte Kuhlmann positive Erfahrungen mit zwei Auszubildenden aus der Mongolei, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und heute als Fachkräfte im Unternehmen tätig sind.
Unabhängig von ihrer Herkunft möchte Kuhlmann junge Menschen ausbilden und ihnen mit Wertschätzung und integriert in ein starkes Team eine langfristige Perspektive bieten.
JINDONG UND FEIFAN PERSÖNLICH
- Jindong kommt aus Baotou, einer Stadt mit ungefähr 2,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.
- Feifan kommt aus Changsha, einer Stadt mit ungefähr 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.
- Im Vergleich zu ihren Heimatstädten wirkt Lüneburg auf die beiden fast wie ein Dorf.
- In einem Punkt sind sich beide einig: Deutschland ist teuer.
- Bereits im Vorstellungsgespräch äußerte Jindong einen besonderen Wunsch: ein Bundesliga-Spiel live im Stadion erleben.


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